Amselflue

Die Amselflue ist ein langer Felskamm in der Strelakette zwischen Davos und Arosa. In ihrem südöstlichen Teil ragt ein markanter Felskopf heraus, der Amselturm.

Video

Ausgangspunkt

Mit Postauto oder RhB nach Davos-Glaris.

Routenbeschreibung

Von der Bushaltestelle Davos-Glaris auf der Strasse in den Ortsteil "Ortolfi" hinauf. Den Wegweisern folgend ins Bärental und an den Hütten der Bärentaler Alp vorbei bis zur Weggabelung, wo sich die Wege zum Alteiner Fürggli (links) und zur Chummeralp (rechts) trennen. Wir folgen letzterem und erreichen bei P.2031 eine weitere Gabelung. Nun links hinauf auf einem Karrenweg zwischen Lawinenverbauungen hindurch bis zu deren oberem Ende bei P.2146.

Ab jetzt weglos auf dem langgezogenen Grasrücken zum Augstberg. Über hügelige Grasflächen weiter nach Stellernen. Den Amselturm sieht man schon von weitem und auch den Geröllhang darunter, auf dem ein breites Band schräg rechts hinauf zu einer Gratlücke zwischen dem Amselturm und dem benachbarten namenlosen Felsturm rechts davon leitet.

Die weite Geröllmulde von Balseren wird von Westen her kommen in ihrem flachen unteren Teil nach Osten bis an den Fuss vom erwähnten Geröllhang gequert (einige Steinmänner). Rechts ansteigend folgen wir einer schwachen Pfadspur durchs Geröll und über einige kleine brüchige Schrofen, zuletzt direkt unterhalb der senkrecht aufragenden Südwand entlang bis auf den Grat unmittelbar beim namenlosen Felsturm.

Wir wenden uns nun zum Amselturm hin. An seiner rechten Seite vorbei steigen wir über eine abschüssige Flanke aus feinem Geröll hart an den Felsen des Turms entlang auf einer erdigen Pfadspur auf, bis wir den Grat auf der anderen (nördlichen) Seite des Turms wieder erreichen. Von hier ist der breite Kamin mit den zwei Klemmblöcken gut sichtbar.

In einfacher Kletterei (T5) waagrecht hinüber zum Anfang des Kamins und in ihm hinauf zum Gipfelsteinmann (II). An den Klemmblöcken klettert man rechts vorbei, im oberen Teil ebenfalls eher rechts halten auf einer steil aufragenden Platte (siehe Video). Generell lose Felsen, viel Geröll und ev. Nässe im Kamin, daher Vorsicht besonders zu zweit! Unterwegs mehrere Sicherungshaken in der rechten Kaminwand und oben am Gipfel ein Abseilring in einem Felsblock.

Abstieg auf der Aufstiegsroute.

Fotos

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