Arosa → Valbellafurgga → Sandhubel

Arosa ist mit Auto und ÖV eine (gefühlte) Weltreise vom Albulatal und Davos entfernt. Von der Luftlinie her liegen die beiden Regionen jedoch nur rund 20km auseinander. Mehrere Übergänge in der Strelakette dazwischen ermöglichen interessante Passwanderungen in einer beeindruckenden Landschaft. Wir haben die Tour von Arosa über die Valbellafurgga ausprobiert, wobei wir im Abstieg nach Schmitten gleich noch den benachbarten Sandhubel mitgenommen haben.

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Ausgangspunkt

Bahnhof Arosa.

Tourdaten

  • Höhendifferenz: ↑ 1200 Hm, ↓ 1650 Hm

Routenbeschreibung

Vom Bahnhof Arosa zum Untersee und weiter an der Kläranlage vorbei nach Isel. Ein Weg führt den breiten Geröllflächen des Welschtobelbachs entlang ins Welschtobel hinein. Wir folgen den Wegweisern in Richtung Kleinem und Grossem Wasserfall.

Der Kleine Wasserfall befindet sich am Rand des Welschtobels, noch auf Höhe des Talbodens. Nach diesem Abstecher geht es über eine Brücke weiter zum Wanderweg in Richtung Alteinsee und Alteiner Fürggli.

Bei einem Wegweiser zweigt ein Seitenweg dem Hang entlang zum Grossen Wasserfall ab. Wir erreichen die Aussichtsbank in wenigen Minuten. Von hier führen die Pfadspuren noch etwas weiter um eine Ecke und mit ein paar Metern Kraxelei im Abstieg durch einen Riss kann das Wasserbecken am Fuss des Grossen Wasserfalls besucht werden.

Auf gleichem Weg wieder zurück zum Wegweiser, danach aufwärts in Richtung Alteinsee. Der Wanderweg führt zunächst steil zu den Grashängen hoch über dem Wasserfall und folgt dem Alteinbach zu einem weiteren, nicht minder schönen Wasserfall, bevor er sich links hoch zur weiten Ebene von Altein Tiefenberg wendet. Hier erreichen wir den Ursprung des ganzen herabfliessenden Wassers: den malerischen Alteinsee mit zwei kleinen Alphütten und dem Gebimmel von Kuhherden.

Am See vorbei über einen Steg aus Steinplatten in Richtung Valbellafurgga. Diese ist schon von weitem sichtbar und wird zunächst über sumpfige Weideflächen und später steil aufsteigend durch das Jammertälli über gerölldurchsetzte Grashänge in einem ausholenden Bogen erreicht.

Von der Valbellafurgga nun über den zunehmend sandigen Pfad hinauf zum Gipfel des passend benannten Sandhubels.

Im Abstieg zunächst auf dem Aufstiegsweg zu einem Wegweiser etwas unterhalb des Gipfels. Hier zweigt der Weg in das Hochtal von Gargelun in Richtung Alp Martrüel ab. Über die weiten Weideflächen erreichen wir die Alp. Von hier aus entweder weiter über die Wiesner Alp nach Davos-Wiesen, oder am Hubel vorbei über Afiein und die Schmittner Alp hinunter nach Schmitten.