Gratwanderung Sandhubel → Spitzig Gretli

Ausgangspunkt

Alp Martrüel zwischen Wiesner Alp und Schmittner Alp.

Routenbeschreibung

Von Davos-Wiesen über die Wiesner Alp – oder von Schmitten Innerdorf über die Schmittner Alp – auf Wanderwegen zur Alp Martrüel. Weiter durch das Hochtal Gurgelun auf einem rot-weiss markierten Wanderweg zum Sandhubel.

Von dort zuerst auf einfachem Gehgelände auf den breiten Gratrücken absteigen, der den Sandhubel mit dem Spitzig Gretli verbindet. Bald verengt sich der Verbindungsgrat und erste Hindernisse stellen sich in den Weg. Der erste Turm wird einfach umgangen. Die beiden nächsten Türme kann man südlich auf Wildspuren in heiklem Steilgelände auf teils losen Felsen und Schutt umgehen.

Weiterer Aufstieg über einen Grasrücken an den Fuss vom Gipfelaufbau des Spitzig Gretli Ostgipfels (P. 2788). Etwas nach links (Süden) traversieren und über schräg geneigte Felsleisten, -vorsprünge und -bänder klettern, um den Aufbau im Zickzack tendenziell rechts hinauf zu überwinden.

Man kommt etwa 10m südöstlich vom Gipfelsteinmann entfernt auf der grasbewachsenen Gipfelfläche heraus. Die völlige Umrundung vom Gipfelaufbau und den Aufstieg durch die schluchtartigen, steilen Rinnen von Süden her habe ich mir zwar angeschaut, aber nicht weiter verfolgt, da mir diese Variante schon im letzten Jahr für den Abstieg etwas zu heikel erschien.

Vom Gipfel nach Westen über die anfangs steil abwärtsgeschichteten Platten in die Einsenkung hinunter, wo die Geröllfelder den Grat erreichen. Am besten die ersten paar Meter möglichst hoch an der Gratkante halten, bis ein etwa 30cm breiter, schräg abwärts führender Riss im Fels für die nächsten paar Meter vom Abstieg missbraucht werden kann. Dann auf erdigen Trittpolstern in leichteres Gelände bzw. ins Geröll queren. Den direkten Weg von der Alp Martrüel bis hierhin habe ich bereits hier beschrieben.

Auf der Grathöhe (nunmehr einfaches Gehgelände) zunächst ohne grössere Schwierigkeiten weiter nach Westen. Die letzten 10-20m zum Westgipfel müssen wieder auf schräggestellten glatten Platten entlang der Grathöhe überwunden werden. Man kann die Platten aber auch tiefer unten auf den Geröllfeldern umgehen und muss dann etwas mühsam wieder zum höchsten Punkt des Westgipfels aufsteigen.

Vom Westgipfel über felsdurchsetztes Geröll absteigen auf einer Art breitem Geröllrücken, der sich weiter unten im Häfeli fortsetzt und ziemlich weit hinunter verfolgt werden kann. Auf zunehmend gröberem Blockgeröll wandert man nahe an den Geröllhängen, die von den Felswänden des Tiaun herunterziehen. Sobald der Wegweiser bei der Alp Martrüel aus der Ferne zwischen den Geröll- und Grashügeln sichtbar wird, ist es einfacher, nach links (Osten) auf einen der Grasrücken zu wechseln. Am Schluss kommt man ziemlich genau bei der Alp Martrüel heraus und von dort wieder ins Tal.

Fotos

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