
Ausgangspunkt
Filisur, Bahnhof.
Tourdaten
- Weglänge: 46.6 km
- Höhendifferenz: ↑↓ 1020 Hm
Routenbeschreibung
Mit der Bahn von Filisur nach Preda. Von dort auf der Strasse zur Passhöhe vom Albulapass. Ich fuhr mit meinem Gravelbike auf der Passstrasse in Richtung La Punt ab, während mein Begleiter den Albula-Trail mit seinem Mountainbike in Angriff nahm. Wir trafen uns wieder am Ortseingang von La Punt und fuhren weiter nach Bever.
Für das Teilstück von La Punt nach Bever hatte ich anstelle vom bequemen Inntalradweg eine neue Direktvariante durch den an La Punt angrenzenden Bergwald geplant, die auf der Karte als einfacher Forstweg mit einem kurzen Trailabschnitt aussah. In der Praxis wies der Forstweg aber eine üble Steigung auf und der Trailabschnitt war im Wesentlichen ein verblockter, teils sumpfiger Trampelpfad. Später kamen wir dann zum Glück wieder auf einen fahrbaren Weg entlang der Bahnlinie und erreichten das Dorfzentrum von Bever mit schönen Engadiner Häusern.
Es ging weiter auf dem dichtbevölkerten breiten Weg ins Val Bever zum Bahnhof von Spinas. Wir kamen zu spät für den 15.21 Uhr Zug an und ich realisierte erst beim Blick auf die Anzeigetafel, dass ausgerechnet die nächste Verbindung eine Stunde später nicht in Spinas Halt machte. So blieben uns fast zwei Stunden, die wir zunächst im Restaurant beim Bahnhof totschlugen und später dann einen kleinen Abstecher weiter nach hinten ins Val Bever machten. Auch hier entpuppte sich der vermeintlich einfache Weg durchs Tal als ziemlich steiler Aufschwung, der erst später weniger anstrengend zu fahren war.
In der Zwischenzeit hatten sich mächtige Gewitterwolken rund um uns herum zusammengebraut und wir beschlossen, bei der nächsten Wegkurve wieder umzukehren und zum Bahnhof zurückzufahren. Wir erreichten den Bahnhof fast auf die Minute genau, bevor ein grosser Gewitterregen auf uns niederging. Die paar Meter vom Unterstand zum ankommenden Zug reichten schon aus, um uns ziemlich nass zu machen. Im Zug waren wir dann aber in Sicherheit durch den Albulatunnel unterwegs, und auf der anderen Seite des Albulapasses stiegen wir dann wieder in Preda bei ziemlich freundlichem und trockenem Wetter aus.
Von Preda fuhren wir dann auf der Strasse über Bergün bis zur Abzweigung bei Bellaluna hinunter und von dort aus auf dem Forstweg parallel zur Strasse nach Filisur.







































