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Lai da Palpuogna und Albulapass

Tourdaten

  • Weglänge: 64 km
  • Höhendifferenz: ↑↓ 1900 Hm

Routenbeschreibung

Der Lai da Palpuogna ist meiner Meinung nach im Herbst am schönsten, wenn der erste Schnee sich in den Bergen festsetzt und bunte Herbstfarben sich unter den Gipfeln verbreiten. Wie im letzten Jahr machten wir uns heute einmal mehr auf den Weg dorthin. Susanne nahm dem Zug und ging von Preda aus zu Fuss zum See, ich fuhr mit dem Gravelbike zunächst zum Albulapass und kehrte danach zum See zurück.

Im Gegensatz zu unserem letztjährigen Ausflug (der damals erst Mitte Oktober stattfand) waren die Berge diesmal nach kürzlichen Herbststürmen bereits leuchtend weiss verschneit. Zufälligerweise stand ich fast genau vor einem Jahr schon etwas früher mit dem Gravelbike auf der Passhöhe; auch dort hatte es damals (noch) keinen Schnee.

Die Abfahrt von der Passhöhe zum Lai da Palpuogna und weiter nach **Filisur** war grenzwertig. Ich weiss nicht, ob es an den «neuen» schmalen Rennradreifen, am geringeren Gewicht der Räder oder an der Kälte lag: das Fahrverhalten bei höherer Geschwindigkeit war jedenfalls im Vergleich zu meinen zahlreichen bisherigen Abfahrten auf der gleichen Strecke erstaunlich empfindlich und nervös, was mich angesichts der vielen Kurven und Autos zunehmend stresste. Ich war jedenfalls froh, als es nach Filisur wieder bergauf ging (und dies fiel mir mit diesen Reifen umgekehrt wesentlich leichter). Nach heutigem Stand werde ich für zukünftige Passfahrten wohl eher wieder zu meinen breiteren Gravelbikereifen greifen. Abgesehen davon aber: herrlicher, sonniger Herbsttag mit wunderbaren Landschaftseindrücken!

Fotos